Friseur Golden Style: Geschichte der Barbiere

Mehr als nur Haare schneiden, Friseure gibt es schon seit Jahrhunderten. Informieren Sie sich hier bei Friseur Golden Style über ihre Geschichte. Die Geschichte der Barbiere ist die folgende:

1. Barbiere gibt es schon sehr lange. Tatsächlich sagen einige, dass sie vom Teufel geschaffen wurden, um die Menschen davon abzuhalten, Gott zu nahe zu kommen. (Das ist eine andere Geschichte.)

2. Im Mittelalter waren Barbiere hoch angesehene Mitglieder der Gesellschaft. Sie waren oft Ritter und konnten ehrenvoll jeder Hoffeier beiwohnen. Außerdem hatten sie einen geheimen Händedruck, was bedeutete, dass sie Brüder in „The Order Of The Razor“ waren. (Nicht wirklich, aber es klang gut.)

3. Es gab einmal eine Zeit, da mussten alle Friseure Lehrlinge sein. Aber nicht mehr. Heutzutage kann jeder Friseur werden. Aber normalerweise lernen sie es im Job. Durch das Üben an Freunden und Familie. Oder, wenn sie es wirklich ernst meinen, gehen sie zur Schule. Um das Handwerk zu lernen.

4. Wenn Sie einen traditionellen Friseurladen besuchen, finden Sie altmodische Hocker. Keine Stühle. Sie sitzen auf einem Hocker und der Friseur steht hinter Ihnen. Er wird deinen Kopf hochhalten, damit er alle Haare vor deine Ohren bekommen und sie abschneiden kann. Dann wird er dasselbe mit den Haaren hinter deinen Ohren machen. Als nächstes wird er an den Haaren auf Ihrem Kopf arbeiten.

Das Wort „Friseur“ kommt vom lateinischen Wort Barbatus, was „rasieren“ bedeutet. Im alten Rom war ein Barbier jemand, der den wohlhabenden und angesehenen Männern dieser Stadt den Kopf und das Gesicht rasierte. Als König Heinrich VIII. in England den ersten offiziell lizenzierten Barbershop in London gründete, verlangte er von allen Barbieren eine zweijährige Ausbildung und bezahlte ihre Studiengebühren. Aber im Laufe der Zeit erweiterten sich die Aufgaben eines Londoner Barbiers um das Rasieren von Bärten und die lokalen Adligen machten mit ihren Kunden viel Geld.

Schließlich wurden Friseure in der Gesellschaft so bekannt, dass sie mit „My Lord“, „Sir“ oder „Mr“ angesprochen wurden. Die früheste aufgezeichnete Verwendung des Wortes „Friseur“ für eine Person, die Haare schneidet, stammt vom griechischen Historiker Herodot, der die Ägypter als „Friseur-Chirurgen“ bezeichnete. Danach entwickelte sich der Titel zu „Barbarian Surgeon“ und bezeichnete jeden, der ohne formale medizinische Ausbildung Medizin praktizierte.

Im 14. Jahrhundert waren Barbiere so hoch angesehen, dass sie bei Krönungen einen Sitz neben dem Königsthron erhielten.

Darüber hinaus waren sie oft die Leibärzte des Königshauses. Während dieser Zeit war ein typischer Friseurladen ein kleiner Raum, etwa vier Fuß breit und zweieinhalb Meter lang. Mitten im Raum stand für den Kunden ein Holzstuhl mit gerader Rückenlehne. Holzregale an den Wänden waren mit Kämmen, Rasierern und anderem Friseurzubehör gefüllt. Das Fenster war mit einer Holzlatte bedeckt und im hinteren Teil des Raumes befand sich eine niedrige Holztür. Dies war eine „Fall“ -Tür, durch die der Friseur bei Bedarf in eine Seitengasse gelangen konnte. Damals rasierte ein guter Barbier den Kunden nicht nur, er rasierte ihn auch, schnitt die Haare, putzte, färbte und manchmal sogar die Zähne!